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Wozu dient ein Makleralleinauftrag?

Der Verkauf einer Immobilie soll für den Eigentümer natürlich möglichst lukrativ sein. Deshalb entscheiden sich viele dafür, mehrere Makler mit der Vermittlung zu beauftragen. Tatsächlich empfiehlt die Maklerdienstleistungsnorm DIN EN 15733 den Makleralleinauftrag.
Dabei ist ein Immobilienmakler der zentrale Ansprechpartner für Eigentümer und potenzielle Käufer gleichermaßen. Makler, die nach der DIN EN 15733 handeln, verpflichten sich gemäß Ehrenkodex zur Wahrung der Kundeninteressen. Das stärkt die Vertrauensbasis zwischen Makler und Klienten.

Wesentliche Merkmale des Makleralleinauftrags:

  1. Im Falle der alleinigen Beauftragung eines Maklers empfiehlt der IVD die schriftliche Fixierung des Verkaufsauftrags. Im Vertrag sollten alle relevanten Daten von Makler und Verkäufer sowie die wichtigsten Eckdaten der betreffenden Immobilie festgehalten werden. Dadurch schützen sich beide Parten vor möglichen Unklarheiten.
  2. Einer der wichtigsten Vorteile des Makleralleinauftrags für den Auftraggeber ist der des zentralen Ansprechpartners. Die Immobilienvermittlung wird von einem Makler gesteuert, der für alle Belange des Verkäufers und der Kaufinteressenten verantwortlich ist. Gleichzeitig wird ausgeschlossen, dass ein Objekt zu unterschiedlichen Preisen angeboten wird. Parallele Angebote können sich negativ auf den Eindruck der potenziellen Käufer auswirken.
  3. Der Vertrag sollte die Vorgehensweise der Vermittlung klären. Darf der Immobilienmakler Unteraufträge an Kollegen geben, oder nicht? Durch die Beauftragung von Kollegen ist, insofern erwünscht, eine gemeinschaftliche Bearbeitung des Projekts möglich.
  4. Auch die Höhe der Provision, die der Makler nach der erfolgreichen Vermittlung erhält, sollte schriftlich fixiert werden. Hierfür kann zwischen Makler und Auftraggeber ein Prozentsatz vereinbart, oder die ortsübliche Provision geltend gemacht werden.
  5. Damit keine Unstimmigkeiten nach der Vermittlung zwischen Makler und Auftraggeber aufkommen, empfiehlt es sich, den Zeitpunkt der Provisionszahlung in den Vertrag aufzunehmen. Dies sollte im Rahmen einer bestimmten Frist nach Rechnungslegung durch den Immobilienmakler geschehen.
  1. Gibt es eigene Interessenten des Eigentümers, sieht der Makleralleinauftrag zwei Möglichkeiten vor. Die erste erlaubt es dem Eigentümer, die Immobilie selbst an Interessenten zu vermieten oder zu verkaufen, die direkt an ihn herangetreten sind. In dem Fall erhält der Makler keine Provision. Bei der zweiten Variante (der qualifizierte Makleralleinauftrag mit Verweisungsklausel) ist der Eigentümer verpflichtet, eigene Interessenten an den Makler zu verweisen. Der qualifizierte Alleinauftrag bietet dem Eigentümer den Vorteil, dass alle Interessenten durch den Makler einer Vorprüfung unterzogen werden.
  2. Für den Fall, dass die Vermittlung nicht erfolgreich abgeschlossen wird, sollte die vertragliche Auftragserteilung eine Vereinbarung zur Aufwandsentschädigung umfassen. Errechnet wird diese meistens anhand des Immobilienpreises und weiteren Faktoren wie Marketingausgaben und Dauer der Bemühungen durch den Makler.
  3. Bevor der Verkaufsprozess einer Immobilie beginnt, sollte zwischen Makler und Auftraggeber die Höhe des Verkaufspreises festgelegt werden. Hat der Makler in Verhandlungen einen Spielraum bezüglich des Preises, oder ist von dem Betrag nicht abzuweichen? Diese Frage gilt es, für den Makleralleinauftrag zu klären.
  4. Auch die Dauer des Alleinauftrags kann vom Eigentümer festgelegt werden. In der Regel wird hierbei eine Laufzeit von sechs Monaten vereinbart. Bei erfolgreicher Vermittlung bzw. Verkauf der Immobilie endet der Vertrag vorher schon automatisch. Andernfalls kann der Vertrag auch um mehrere Monate verlängert werden. Wie umfangreich die Verlängerung ist, wird in einer speziellen Klausel geregelt.
  5. Sollte ein Objekt nach Auslaufen des Makleralleinauftrags nachträglich an einen Interessenten vermittelt werden, den der Makler noch während der Laufzeit aufgetan hat, hat dieser Anspruch auf die vereinbarte Provision. Dieses Nachwirken des Vertrags ist gerichtlich anerkannt. Eine Richtlinie gibt es nicht, jedoch wird die Nachwirkungsdauer von Gerichten meist mit einem halben Jahr und länger festgelegt.
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