Fossile Brennstoffe

Die Verwendung fossiler Brennstoffe soll aufgrund ihrer umwelt- und klimaschädlichen Einwirkungen deutlich reduziert werden. Zudem sind diese Ressourcen im Gegensatz zu erneuerbaren Energiequellen stark begrenzt. Doch was sind fossile Brennstoffe überhaupt?

Ihre Bezeichnung weist auf den langen Entwicklungsprozess hin. Die Bildung von Kohle, Erdöl, Uran und Erdgas erfolgt über Millionen von Jahren. Ihren Ursprung haben fossile Brennstoffe in toter Biomasse.

Abgestorbene Bäume und Pflanzen entwickeln sich durch geologische Prozesse und den Erddruck in den oberen Erdschichten zu Kohle.

Erdöl entsteht vorwiegend aus abgestorbenen Kleinstlebewesen der Meere, insbesondere aus Algen. Sie lagern sich in extremen Tiefen am Meeresboden ab. Durch erneute Sedimentbildung gelangen die Schichten in die tieferen Bereiche der Erdkruste. Der dort entstehende hohe Druck und die damit verbundenen hohen Temperaturen verwandeln die Biomasse in verschiedenen Entwicklungsstufen zu Erdöl.

Erdgas entsteht durch denselben Entwicklungsprozess und kommt daher häufig in der Nähe von Erdölfeldern vor.

Auch der Kernbrennstoff Uran ist ein fossiler Energieträger und kommt als natürliches Produkt auf der Erde vor. Es bildet sich aus fossilem Holz, Pilzen und Bakterien. Vorwiegend ist Uran in Gesteinen wie Granit oder Rhyolith in der kontinentalen Erdkruste eingeschlossen. Geringere Konzentrationen befinden sich in der ozeanischen Kruste und im Erdmantel. Uran kommt in geringen Konzentrationen außerdem in Sedimenten und Gewässern vor.

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