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Magerbeton für den Heimwerker – Alles was du über diesen Baustoff wissen solltest

Den Begriff Magerbeton hat eigentlich jeder begeisterte Heimwerker schon einmal gehört, die wenigsten wissen allerdings, welcher Unterschied sich zwischen Magerbeton und herkömmlichem Beton verbirgt. Dabei gibt es viele Einsatzmöglichkeiten für dieses preiswerte Gemisch aus Zement und Kies. Was genau du mit dieser Art von Beton machen kannst, wie sie angemischt wird und was ihre Vorteile gegenüber normalem Beton sind, erfährst du in diesem Artikel.

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07/01/2022 07:26 am GMT

Was ist Magerbeton?

Magerbeton ist ein Gemisch aus Zement und sehr feinem Kies, der nur etwa halb so viel Wasser enthält wie normaler Beton. Dadurch ist er leichter und einfacher zu verarbeiten und hat eine höhere Festigkeit. Zement wird nur in einem Verhältnis von 1:8 mit Kies gemischt. Also ein Teil Beton und acht Teile Kies.

Wofür nutzt man Magerbeton?

Magerbeton wird vor allem dort eingesetzt, wo normale Betonmischungen zu schwer und unhandlich sind. Oft wird er für private Bauunternehmen und als Füllmaterial verwendet, wo er keinen schweren statischen Belastungen ausgesetzt ist. Denn Magerbeton ist statisch nicht belastbar kann unter punktueller Belastung schnell zerbrechen.

Pflasterarbeiten

Für Pflasterarbeiten im Außenbereich wie beispielsweise der eigenen Terrasse im Garten kannst du Magerbeton bedenkenlos verwenden. Für die Last von Personen und Gartenmöbeln reicht die Stabilität von Magerbeton aus. Alternativ kannst du ihn auch nutzen, um die Randsteine für deine zu setzen.

Füllmaterial

Magerbeton ist auch ein idealer Ersatz für Füllmaterial wie beispielsweise Schotter. Magerbeton kann nämlich genauso gut zum Auffüllen von Erdlöchern oder zur Stabilisierung von Böschungen verwendet werden. Auch bei der Herstellung von Wegen und Straßen wird Magerbeton gerne als Stütze am Rand der Wege genutzt.

Rohrverlegung

Auch eingesetzt wird die Mischung aus Zement und Kies bei der Verlegung von Rohren. . Durch seine hohe Festigkeit aber seine gleichzeitige Leichtigkeit können Rohre in Magerbeton verlegt werden, ohne dass sie beschädigt werden.

Pfosten setzen

Ein weiteres Einsatzgebiet für Magerbeton ist als Fundament für Posten und Palisaden. Hier benötigst du ab einer Tiefe von 60 Zentimetern eine zusätzliche Stütze und Verankerung durch Beton oder Magerbeton. Da Magerbeton günstiger ist und auch selbst angemischt werden kann, bietet dieser sich an.

Ausgleichen von Unebenheiten

Magerbeton kann auch bei Unebenheiten in einer Fläche als Füllmaterial und Ausgleich genutzt werden. Da er bei solchen Arbeiten keine großen Flächen füllt und daher auch meist nicht die gesamte Belastung auf der gefüllten Fläche liegt, kann er dort insgesamt auch mehr Druck standhalten.

Warum nimmt man Magerbeton?

Magerbeton wird vor Allem dort genutzt, wo herkömmlicher Beton zu schwer oder zu teuer ist. Grade bei privaten Bauunternehmungen greifen Heimwerker gerne auf dieses Produkt zurück, nicht zuletzt, weil man es selbst anzischen kann und keinen Betonmischer benötigt. Aber Magerbeton hat für die Privatnutzung auch noch weitere Vorteile gegenüber dem normalen Beton.

Was ist der Unterschied zwischen Magerbeton und Beton?

Der Unterschied zwischen Magerbeton und Beton ist, dass dieser Beton weniger Wasser enthält. Dadurch ist er leichter und einfacher zu verarbeiten, allerdings auch anfälliger für Risse. Magerbeton ist ideal für diejenigen, die auf der Suche nach einem preiswerten und leichten Beton sind.

Vorteile Magerbeton

  • günstiger
  • leicht selbst herzustellen
  • kann auch in kleinen Mengen hergestellt werden
  • stabil
  • wassersparend

Nachteile Magerbeton

  • statisch nicht belastbar

Was ist der Unterschied zwischen Magerbeton und Zement?

Der Unterschied zwischen Magerbeton und Zement ist, dass Zement ein Teil von dieser Art Beton ist. Magerbeton besteht aus Zement und sehr feinem Kies.

Fertiger oder gekaufter Magerbeton?

Magerbeton ist relativ preiswert und einfach herzustellen. Allerdings ist die Qualität von selbstgemachtem Magerbeton oft nicht so hoch wie die von gekauftem Magerbeton. Wenn du also auf der Suche nach hochwertigem Beton bist oder dir das selber mischen schlicht und einfach nicht zutraust, solltest du ihn kaufen. Auch für sehr große Mengen eignet sich der gekaufte Baustoff besser.

Gekaufter Magerbeton wird mit einem Betonmischer zu dir gebracht und auf die gewünschte Fläche gekippt.

Was kostet 1 qm Magerbeton?

Der Preis für 1 Quadratmeter gelieferten Magerbeton liegt zwischen 89,00 und 101,00 Euro. Je nachdem, welche Druckfestigkeit du brauchst, kann der Preis variieren. Sauberkeitsschichten sind etwas teurer als Mauerbeton zum Füllen von Pools. Mischst du deinen Beton selber, kannst du für ca 10 Euro einen Sack Kies und für 4 Euro einen Sack Zement kaufen. So kommst du für kleine Mengen bei einem Preis ab 14 Euro raus.

Wo kann ich Magerbeton kaufen?

Magerbeton ist in der Regel bei Bau- oder Heimwerkermärkten wie Obi, Toom oder Hornbach erhältlich. Du kannst Magerbeton zum auch online bestellen. Hier bieten sich vorgemischte Säcke aus Kies und Zement an, denen nur noch Wasser zugeführt werden muss.

Wie stelle ich Magerbeton her?

Möchtest du Magerbeton mischen benötigst du ein Behältnis, Kies, Zement, Wasser und etwas zum umrühren. Als Behältnis eignet sich beispielsweise ein alter Kübel. Zum Umrühren reicht ein Holzstab oder eine Kelle. Zunächst wird der Zementanteil mit Wasser gemischt, bis er eine klebrige Konsistenz erreicht hat. Achte darauf, nicht zu viel Wasser zu nehmen, sonnst wird das Gemisch später zu flüssig.

Dann wird nach und nach gleichmäßig der Kies hinzugefügt und vermengt. Hier kommt es nicht auf die ganz genaue Mischungsverhältnis an, du musst den Kies also nicht mit einer Waage abwiegen. Wenn alle Bestandteile feucht sind, hast du die richtige Konsistenz erreicht.

Der fertige Mauerbeton muss schnell verarbeitet werden, da er wegen des geringen Wasseranteils sehr schnell austrocknet. Mische also immer nur den Anteil an Zement an, den du direkt in die Verarbeitung nehmen kannst.

Den Bedarf deiner Mischung berechnest du indem du die zu befüllende Fläche mit der Höhe multiplizierst, die der Belag hinterher erreichen soll.

Was nutze ich am besten für Magerbeton?

Am besten eignet sich Kies mit einer Korngröße von 0 bis 8 mm für die Mischung. Eine sehr feine Körnung entspricht gesiebtem Sand, während für gröbere Körnung richtiger Kies genutzt wird. Bei einer Verwendung im Außenbereich, z.B. bei Palisaden oder Füllungen ist eine gröbere Körnung geeigneter, da sie Witterungsbeständiger ist als eine feine Körnung.

Fazit

Magerbeton ist eine preiswerte Alternative zum herkömmlichen Beton. Allerdings ist er auch anfälliger für Risse und nicht so stabil wie der teurere Baustoff. Magerbeton selber herzustellen ist relativ einfach und mit dem richtigen Know-How auch für Anfänger machbar. Aufgrund der geringen Kosten lohnt es sich Magerbeton selbst zu mischen, allerdings solltest du dir im Klaren darüber sein, dass die Qualität bei deinem ersten Versuch unter Umständen nicht mit gekauftem Beton mithalten kann. In großen Mengen kann Magerbeton kann in der Regel bei Bau- oder Heimwerkermärkten erworben werden. Online kannst du vorgefertigte Säcke bestellen, die nur noch mit Wasser verdünnt werden müssen. Für die Herstellung benötigst du einen Zementanteil, Sandkies, Wasser und ein Behältnis zum Mischen. Achte bei der Verarbeitung darauf, dass der Beton nicht zu flüssig wird und verwende am besten Kies mit einer Korngröße von 0 bis 8 mm.

Viel Spaß beim Heimwerkern!

Max Karänke

Ich bin Sachverständiger für Immobilienbewertung und über 15 Jahre in der Immobilienbranche tätig. Meine Gutachten schreibe ich für Gerichte, Unternehmen, Kommunen und Privatpersonen. Auf meinem Blog erkläre ich Immobilienthemen leicht verständlich.

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