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Trasszementmörtel: Das macht diesen Werkstoff aus

Wer einen Weg aus Naturstein legen möchte oder sich nach der besten Lösung für den Bau seiner neuen Mauer informiert stolpert ganz schnell über Trasszementmörtel. Aber was macht diesen eigentlich so besonders?

Der größte Vorteil anderen Baustoffen gegenüber ist seine langsame Trockenzeit. Diese sorgt für einen stabileren Bau und ist nach der Aushärtung besonders fest und dicht. Was Trasszementmörtel sonst noch kann und welcher der beste ist, erfährst du in diesem Artikel.

30 Kg Trasszementmörtel Trassmörtel für Natursteine außen + innen SAKRET

Wer auf der Suche nach Trasszementmörtel ist, der sowohl im Außenbereich, als auch im Innenbereich verwendet werden kann, der ist bei SAKRET richtig. In einem 30 kg Sack wird eine bereits fertige Mischung aus Trasszementmörtel, der lediglich noch Wasser zugeführt werden muss. Die Mischung besteht aus 80-94% Portlandzement und 6-20% Kalksteinmehl.

Der Hersteller gibt explizit an, dass sich der Mörtel nicht nur für den privaten Gebrauch, sondern auch für Baustellen und zur Herstellung von Denkfiguren geeignet ist.

SAKRET achtet bei der Herstellung besonders auf die Verwendung von hochwertigen Rohstoffen und setzt auf eine strenge Kontrolle der Herstellung,

tubag Trasszement TZ-o original 40 Liter 25kg

Eine Alternative für Anfänger und Heimwerker, die zum ersten Mal mit Mörtel arbeiten, ist der Trasszementmörtel von Tubag. Er ist ebenfalls für den Außen- und Innenbereich geeignet und wird bei der Herstellung durch den Verein Deutscher Zementwerke e.V. überwacht.

Mit seiner Graubeigen Farbe eignet er sich nicht nur als Verlegemörtel, sondern ebenfalls für Fugenarbeiten. Die ausführliche Beschreibung und Erklärung auf dem Sack selber machen ihn so geeignet für Anfänger.

Was ist Trasszementmörtel?

Trasszementmörtel ist ein mit Zusätzen vermischter Werkstoff, der aus Portlandzement und Kalksteinmehl besteht. Durch die Zugabe von Trass wird die Gefahr von Kalkausblühungen und Verfärbungen bei Natursteinen vermindert. Trass reguliert außerdem die Trockenzeit von diesem, sodass er langsamer aushärtet. Die Mischung wird überwacht durch den Verein Deutscher Zementwerke e. V. (VDZ) und ist in der Regel graubeige. Trasszementmörtel ist beständig und widerstandsfähig und kann sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eingesetzt werden. Daher ist es vor allem auf Baustellen ein beliebtes Produkt.

Was ist der Unterschied zwischen Zement und Trasszement?

Der wesentliche Unterschied zwischen Trasszementmörtel und Zement ist die Dichte der beiden Baustoffe. Trasszementmörtel hat eine wesentlich höhere Dichte als normaler Zement. Das liegt vor Allem daran, dass Trasszementmörtel weniger Poren hat. Dadurch wird er auch Wasserundurchlässiger. Ein weiterer Vorteil von Trasszementmörtel ist die längere Aushärtungszeit. Was auf den ersten Blick wie ein Nachteil klingt hat bei genauerem hinschauen einen wesentlichen Vorteil; Durch die langsame Trocknung entstehen bei Trasszementmörtel keine Spannungsrisse. Das Material ist also nach der Aushärtung fest und dicht.

Wann braucht man Trasszement?

Trasszementmörtel wird in der Regel dann genommen, wenn man einen besonders strapazierfähigen und langlebigen Beton benötigt.

Beispielsweise ist Trasszementmörtel eine gute Wahl für die Herstellung von Mauern oder Natursteinwegen, wird bei der Sanierung alter Gebäude und in Verbindung mit Hartgestein eingesetzt. Aber auch als Klebemörtel, im Straßenbau und zum Fugen verdichten wird er gerne genutzt.

Welche Eigenschaften hat Trassmörtel?

Trassmörtel ist in der Regel graubeige und hat eine Schüttdichte von ca. 1,05 kg/dm³. Es ist produkttyp CEM IV/B (P) 32,5 N gemäß DIN EN 197 und GISCODE: ZP1 (zementhaltige Produkte, chromatarm). Trassmörtel ist beständig und widerstandsfähig und kann sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eingesetzt werden.

Wie mischt man Trasszement?

Die Herstellung von Trasszementmörtel ist eigentlich ziemlich einfach, wenn man sich an die Mengenangaben auf dem Sack achtet.

Normalerweise mischst du den Inhalt von dem Sack mit 2 – 3 Litern Wasser und rührst ihn danach per Hand oder mit einem geeigneten Werkzeug zu einer homogenen Masse zusammen. Sind keine Klümpchen mehr zu sehen, hast du bereits fertigen und einsatzbereiten Mörtel.

Wenn du als Handwerker oder Heimwerker deinen Trasszementmörtel komplett selbst erstellen möchtest, erwartet dich ein Schritt vor dem Anrühren mit Wasser. Der Verlegemörtel besteht aus 80-94% Portlandzement und 6-20% Kalksteinmehl. An diese Angaben solltest du dich halten. Mische also ca. 8-9 Teile Portlandzement mit 1-2 Teilen Kalksteinmehl. Danach kannst du wie oben beschrieben mit der Zugabe von Wasser fortfahren.

Achte darauf, dass du den frischen Mörtel nicht der direkten Sonneneinstrahlung aussetzt, da er dadurch sehr schnell austrocknen kann und nicht mehr zu verwenden ist.

Wie verwende ich Trasszementmörtel?

Möchtest du mit deinem frisch angemischten Trasszementmörtel deine Restaurierung oder Verlegung beginnen, solltest du einige Dinge beachten.

Grundsätzlich musst du, egal wofür du das Bindemittel später verwenden möchtest, auf die Witterungsverhältnisse achten. Der Untergrund und die Luft sollten nicht kälter als 5°C sein. Dies gilt auch für den Zeitraum, in dem der Mörtel trocknet. Achte also darauf, dass die Temperaturen auch Nachts nicht zu weit fallen.

Auf der anderen Seite sollte die Temperaturen bei Außenarbeiten auch nicht über 30°C ansteigen. In diesem Fall trocknet der Trasszementmörtel zu schnell aus und es können sich Risse bilden.

Mauern

Verwendest du den Mörtel für Mauerarbeiten, wird zwischen vollfugigem Vermauern und Schichtfugenmauern unterschieden.

Beim Ersterem ist besonders auf eventuell entstehende Mörteltaschen zu achten. Diese mörtelfreien Lücken im Mauerwerk können die Stabilität beeinträchtigen und sind daher umgehend mit weiterem trasszementmörtel aufzufüllen.

Entscheidest du dich für Schichtfugenmauern solltest du beachten, dass der Mörtel erst leicht ansteifen sollte, bevor du oder der Handwerker ihn schließlich glättet.

Steine verlegen

Möchtest du stattdessen einen Weg aus Naturstein verwirklichen oder Platten auf dem Boden verlegen, beginnst du mit einem anderen Schritt.

Zunächst verteilst du den fertigen Trasszementmörtel gleichmäßig auf dem Untergrund, an dem du die Steine oder die Platten später verlegen willst. Danach sollte direkt die Egalisierung folgen.

Der Naturstein wird dann in das frische Mörtelbett gelegt und mit einem Gummihammer oder einem anderen geeigneten Werkzeug eingebettet. Hierbei ist stets auf die gewünschte Fugenbreite und eventuelle Dehnungsfugen zu achten. Letztere sollten aus dem Untergrund übernommen werden.

Ähnlich wie bei den Mauern gilt es, dass Hohlräume aufgefüllt werden sollten, da diese später zu Kalkauswaschungen führen können und durch Frostschäden die Stabilität und Langlebigkeit des Weges beeinträchtigen.

Nach frühestens 24 Stunden kannst du dein Bauwerk dann das erste Mal betreten. Bis du den Bereich wirklichen Belastungen aussetzen kannst, sollten allerdings mindestens 7 Tage vergehen.

Platten verlegen

Die Verlegung von Platten erfolgt im Grunde genauso wie die Verlegung von Natursteinen. Zunächst wird der Mörtel auf die entsprechende Fläche aufgetragen und egalisiert.

Die Platten werden danach entsprechend in den Trasszementmörtel eingelassen und mit einem Gummihammer gefestigt. Dabei ist wie oben bereits erwähnt auf die Fugengröße, Dehnungsfugen und Mörteltaschen zu achten.

Auch hier sollten 7 Tage vergehen, bevor du den Platten einer höheren Belastung ausgesetzt werden.

Wie lange muss Trasszementmörtel trocknen?

Trasszementmörtel sollte mindestens 24 Stunden nicht betreten werden. Bis zur vollständigen Trocknung vergehen ca. 7 Tage.

Was muss ich nach der Anwendung von Trasszement beachten?

Trasszementmörtel benötigt auch bei der Trocknung viel Pflege, damit er nicht zu schnell trocknet und sich Risse oder ähnliches bilden können. Dafür ist der Verlegemörtel vor starker und direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Ebenfalls schädlich sind Temperaturen unter 5°C und über 30°C und starker Wind und Regen. Auch diese sollten vermieden werden. Notfalls kann die entsprechende Mauer oder der entsprechende Weg mit Planen abgedeckt und feucht gehalten werden.

Kann man Trasszement mit normalem Zement mischen?

Es ist durchaus möglich, normalen Zement mit Trasszement zu mischen, da dieser sehr tolerant ist und sowohl mit Zement, als auch mit Kalk funktioniert. In beiden Fällen bekommt der Grundstoff die Eigenschaften, die Trasszementmörtel so beliebt macht. Einzig Mörtel, der nur aus Trass besteht, kann nicht verwendet werden, da dieser nicht trocknen würde.

Warum wird Trasszementmörtel für Naturstein verwendet?

Bei Natursteinen wird mit Vorlieb Trasszementmörtel verwendet, da dieser die Poren in den Natursteinen verschließt. Dadurch verringert sich die Gefahr von Kalkausblühungen.

Fazit

Trasszementmörtel ist ein sehr vielseitiger und belastbarer Mörtel, der sich sowohl für die Verlegung von Natursteinen oder Platten, als auch für Mauern eignet. Trasszementmörtel benötigt jedoch auch eine gewisse Pflege und sollte nicht zu schnell trocknen.

Max Karänke

Ich bin Sachverständiger für Immobilienbewertung und über 15 Jahre in der Immobilienbranche tätig. Meine Gutachten schreibe ich für Gerichte, Unternehmen, Kommunen und Privatpersonen. Auf meinem Blog erkläre ich Immobilienthemen leicht verständlich.

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